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Was bringt die Philatelie f?r Pensionierte Drucken
Sonntag, 15. Juni 2008
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Was bringt die Philatelie f?r Pensionierte
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Was bringt die Philatelie für Pensionierte

Was bringt die Philatelie für

Pensionierte?

Auf den ersten Blick bringt sie in erster Linie wenig Bewegung. Der Mensch sitzt am Tisch, wässert, presst, beäugt

und sortiert seine Marken - gestaltet Albumblätter und versucht, gescheite Texte unter die Sammlungsstücke zu schreiben. Dann sitzt er an einer Auktion,besichtigt in gebeugter Haltung die Lose, die ihn interessieren - und bietet stumm und stundenlang dasitzend mit der Nummer in der Hand auf Lose. Schon frohlockt die Gattin: „Siehst Du, was ich Dir immer gesagt habe, zu wenig Bewegung und herumhocken; wenns hoch kommt, noch etwas lesen. Keine Zeit für das schöne Wetter und für Bewegung!“

Irgendwo hat sie Recht - wenn es nicht mehr für einen Spaziergang reicht - wenn der Sonnenschein ohne die Beteiligung des Sammlers abgehalten wird, dann dürften Bedenken über die positive Wirkung der Philatelie im Alter berechtigt sein.Wir wollen uns aber nicht allein an der körperlichen Bewegung orientieren sondern ein wenig tiefer schürfen. Ein paar Minuten Zeit gönnen wir uns um zu prüfen, was die Philatelie für den Pensionierten so alles bewirken kann.

 

Zuerst die Tatsachen: Ein wirklich engagierter Briefmarkensammler fällt selten in ein Loch, wenn er pensioniert wird. Endlich hat er freie Hand, sich seinen Marken und wenn er tiefer drin steckt, seiner Postgeschichte oder seinem Motiv zu widmen. Er muss seine Zeit nicht mehr so pingelig verplanen, damit seine Familie, sein Beruf und der Garten nicht zu kurz kommen. Vom ersten frei gewordenen Tag an hat er etwas zu tun, das ihm Vergnügen macht, das keinen Zwang mit sich bringt - und das das er nicht aus Pflichtbewusstsein tun muss. Dann ist da noch das Bedürfnis, seinen Geist wach zu halten, sich sinnvoll zu betätigen. Es ist nicht mehr nötig, jedes Kreuzworträtsel zu lösen, um der lauernden Demenz paroli zu bieten.

Wenn die Frankatur oder der Postweg eines Briefes zu ergründen ist, dann wird der Geist des Menschen bewegt.Es geht darum, das richtige Buch, die Dokumentation, die Tarife und den speziellen Artikel in der SBZ(Schweizerische Briefmarkenzeitung)zu finden und das ganze noch in die richtige Beziehung zu einander zu bringen.

Der Philatelist muss in aller Regel auch ein geselliger Mensch sein, denn durch seine sozialen Kontakte kommt er zu seinem Wissen, zu einem Gedankenaustausch und zu seinem Sammelgut.Gemeinsame Besuche bei Ausstellungen und das Treffen mit gleich gesinnten Freunden bei Vereinsveranstaltungen machen Spass und helfen, auch etwas über den persönlichen Albumrand hinaus zu sehen.

Wer tiefer in die Materie eindringen und sich nicht nur oberflächlich mit der Philatelie beschäftigen möchte, der hat mit der neu zur Verfügung stehenden Zeit alle Möglichkeiten, Weiterbildung zu treiben. Vereine und Bekannte haben eine umfangreiche Literatur zusammengetragen, die sie meist gerne ausleihen, wenn die ausgeborgten Bücher wieder zurückfinden. Und es bleibt Zeit, viel Zeit zum Lesen.



 
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